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On judging yourself less harshly

When you go into the woods and you look at trees, you see all these different trees.
Some of them are bent,
some of them are straight,
some of them are evergreens
and some of them are – whatever.
And you look at the tree
and you just – allow it.
You appreciate it.
You see why it is the way it is,
you sort of understand that it didn’t get enough light,
and so it turned that way, and you don’t get all emotional about it, you just allow it.
You appreciate the tree.
Tree Head
The minute you get near humans,
you lose all that, and you’re constantly saying,“You’re too this,” or “I’m too this,” or – that judging mind comes in.

And so I practice turning people into trees,

which means appreciating them just the way they are.

-Ram Dass

 

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Fishermen’s wisdom

 

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“Warte, ich muss mich korrigieren” , fuhr der gerade erfolgreich gewesene Fischer fort. “Der Mensch braucht nicht nur viel frische Luft und leckeres Essen, sondern er muss auch jeden Tag mindestens einmal richtig lachen.”

Wie recht der Mann doch hatte, dachte sich der kleine Buddha. Obwohl es so einfach war und so gut tat, wurde viel zu wenig gelacht auf der Welt.

Einer von den anderen Fischern meldete sich nun zu Wort. “Ich denke, um glücklich alt zu werden, muss man in Bewegung bleiben. Mit dem Körper, mit dem Geiste und auch mit dem Herzen. Wie ein Fluss, der nie aufhört zu fließen. Nimm uns als Beispiel. Wir können nicht mehr wie früher den ganzen Tag auf hoher See verbringen. Dazu fehlt uns die Kraft. Unsere Kinder und Enkelkinder kümmern sich um uns, wir müssen also nicht mehr arbeiten.

Aber das heißt nicht, dass wir aufhören wollen, zu fischen. Schließlich haben wir unsere Arbeit über die Jahre lieben gelernt, warum sollten wir sie ganz aufgeben? Also treffen wir uns hier jeden Tag. Durch den täglichen Spaziergang zum Meer halten wir unsere Körper in Bewegung, die Gespräche und die regelmäßige Beschäftigung halten unseren Geist aktiv, und das Zusammensein mit Freunden bewegt unser Herz.”

“Das stimmt”, sagte der Fischer, der direkt neben dem kleinen Buddha stand, “aber es kommt noch etwas hinzu: Das Wichtigste ist, dass du deine Neugierde behälst und nie aufhörst, zu lernen. Denn solange du neugierig bleibst, wirst du auch immer wieder Dinge im Leben entdecken, die dich glücklich machen. Du reist zum Beispiel, und somit erlebst du jeden Tag etwas Neues, jeden Tag lernst du etwas über das Leben. Und auch wir lernen täglich etwas dazu, denn das Meer ist ein Lehrer mit unendlichem Wissen. Wenn du geduldig und aufmerksam bist, dann teilt es seine ganze Weisheit mit dir.”

– Aus dem Buch Der kleine Buddha